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Klapphelm

Können Sie sich auch nicht ganz entscheiden welche Helm Art die richtige für Sie ist? Vielleicht haben Sie schon etwas über einen Klapphelm gehört. Zwar ist diese Art nicht so häufig auf unseren Straßen an zu treffen, jedoch erfreut sich der Klapphelm einer immer größer werdenden Beliebtheit. Und dass zurecht. Also ist auch jetzt der richtige Zeitpunkt sich einmal genauer mit diesen Thema auseinander zu klapphelmsetzen, denn es muss ja einen Grund für den Anstieg im Verkauf geben. Den größten Vorteil, den ein Klapphelm zu bieten hat ist wohl die Multifunktionalität. Ein Klapphelm ist nicht nur ein Helm sondern kann in zwei verschiedene Helmarten transformiert werden. Zum einen kann ein Klapphelm als Integralhem (Vollhelm) als auch als Jethelm getragen werden. Zudem kommen weitere Aspekte, welche sich in vielerlei Hinsichten als praktisch erweisen. Sind Sie Brillenträger? – Wenn Ja passen Sie gut auf den ein Klapphelm bietet dann für Sie einen entscheidenden Vorteil. Aber auch wenn sie keine Brille zum Fahren tragen müssen, können Sie von anderen Vorzügen profitieren.

Auf die Sicherheit wird selbstverständlich ein besonderes Augenmerk gelegt, da sie einen Helm ausmachen. Es gehen zudem einige Gerüchte um, dass ein Klapphelm gerade im Punkt Sicherheit nicht mit einem Integralhelm mithalten kann. Doch dies ist ein absoluter Mythos, denn im geschlossenen Zustand bietet er den gleichen Schutz.

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Als Motorradfahrer wissen Sie sicherlich, wie unangenehm es an heißen Tagen im Helm werden kann. Teilweise kann einem dieser Hitzestau ordentlich zu setzten und die freude am Ausflug nehmen. Träger eines Klapphelms sind diese Probleme nicht bekannt. Falls es zu heiß wird einfach mal etwas vom Gas gehen und das Gesicht vom Wind abkühlen lassen. Ist Ihr Interesse geweckt? Denn das ist wie gesagt nicht alles.

Was macht einen guten Klapphelm aus? – Ausstattung

Klapphelm ist nicht gleich Klapphelm! Ein wirklich guter Klapphelm kann noch etwas mehr als sein Kinn zu bewegen. Allerdings ist dies bei allen neueren Modellen der Fall. Ein Extra, welches mittlerweile in vielen Helmen anzutreffen ist, ist eine Anti-Beschlag Funktion. Um ein Beschlagen des Helmvisiers zu verhindern gibt es verschiedene Möglichkeiten. Entweder das Visier wird mit einem Speziellen Lack beschichtet (Gibt es auch gesondert zu kaufen. Qualität ist aber nicht ganz so gut) oder auf der Innenseite des Visiers ist eine weitere scheibe aufgeklebt mit einem kleinen Luftpolster. Die dünne Luftschicht wirkt isolierend und verhindert somit ein beschlagen. Ein weiter praktischer Einbau, ist die Integrierte Sonnenbrille. Somit müssen Sie keinen weiteres Getöntes Visier für helle Tage mitschleppen sondern Klappen es bei gebrauch einfach herunter. Wenn Ihr Klapphelm diese Accessoires besitzt sind Sie definitiv auf der sicheren Seite.

Vor- und Nachteile

Von einigen Vorteilen haben Sie mittlerweile schon erfahren, doch ein Klapphelm bringt leider such ein paar Nachteile mit sich. Welche Seite am Ende überliegt müssen Sie schließlich entscheiden. Nun aber erst mal eine genaue Auflistung, um Ihnen ein klares Bild über einen Klapphelm vermitteln zu können. Da die Nachteile zahlen mäßig deutlich unterlegen sind, werden diese als erstes genannt.

  • Bei manchen Klapphelmen wurde eine größere Geräuschentwicklung bei höheren Geschwindigkeiten beklagt, im Gegensatz zu Bauähnlichen Integralhelmen.
  • Ein guter Klapphelm liegt meistens in einer etwas höheren Preisklasse, als Qualitativ gleichwertige Helme.

Grundsätzlich weist ein Klapphelm keine weiteren negativen Aspekte auf. Es gibt eventuell einige Modelle, bei denen nicht alles so funktioniert wie Sie es sich wünschen, aber beachten Sie einfach unsere Tipps und es sollte keine Probleme geben. Nun aber zu den Vorteilen, welche Ihnen ein Klapphelm bietet.

  • Zwei-In-Einem – Ein Klapphelm lässt sich durch die bewegliche Kinnlade elegant und jederzeit von einem Integral- zu einem Jethelm und zurück verwandeln. Somit ist Sicherheit und bei langen Touren eine kühle Prise garantiert.
Beachten Sie unbedingt, dass nicht alle Klapphelme in der offenen Stellung als Sturzhelm genutzt werden dürfen. Um wirklich einen Multifunktionshelm zu besitzen, bedarf es einer gesonderten Zulassung als Jethelm. Mit zwei Zulassungen ist es Ihnen freigestellt die Kinnlade geöffnet oder geschlossen zu haben. Ansonsten wehrend der Fahrt die Kinnlade immer geschlossen haben!
  • Ein Klapphelm ist ideal für alle Brillenträger geeignet. Zunächte bequem den Klapphelm im „Jet Modus“ aufsetzten, anschliessend die Gläser vor die Augen und zu guter Letzt einfach den Klapphelm in den „Integral-Modus“ transformieren. Kein langes Suchen für den richtigen Sitz der Bügel. Einfacher geht es nicht!
  • Einfaches und ungefälliges Bergen des Kopfes, eines Verletzten am Unfallbeteiligten Motorradfahrer. Dieser Punkt ist vor allem Für Rettungskräfte ein großer Nutzen. Aber auch Sie profitieren davon.

Haben Sie sich schon entscheiden können? – Fall Sie sich nicht sicher sind versuchen Sie mal eine Probefahrt mit einem Klapphelm zu machen dann wissen Sie es ganz genau.

Worauf müssen Sie beim Kauf achten?

Sie wissen nun allesmögliche über einen Klapphelm aber wenn Sie sich schon entschieden haben sollte es nun an den Kauf gehen. Hierfür haben wir nochmals einige Tipps für Sie zusammengestellt, dass auch nach dem Kauf keine Überraschungen auf Sie lauern. Diese Tipps können Sie sowohl in einem Fachhandel anwenden, als auch beim Einkauf im Internet. Nehmen Sie sich diese Ratschläge zu herzen, denn es geht immerhin um Ihren Kopf und Ihre Sicherheit.

  • Handeln Sie nicht unüberlegt, sondern nehmen Sie sich genug Zeit zum Informieren und zur Auswahl Ihres neuen Helms.
  • Neben Farbe und Design sollten Sie unbedingt eine passende Größe wählen. Üblicherweise entspricht Ihr kopfumfang in Zentimetern der Größenangabe am Klapphelm. Den Umfang messen Sie an der Stirn, dann über den Ohren weiter und am Hinterkopf entlang. Falls nur Buchstabengrößen angegeben sind, sollten Sie sich einmal beim Hersteller erkundigen, welcher Nummerischen Größe die Angaben entsprechen.
  • Es kann auch Mal vorkommen, dass sich die Größenangaben von Hersteller zu Hersteller unterscheiden. So kann die Größe 59 bei BMW etwas kleiner ausfallen als bei einem Helm von Skorpion. Wenn Sie sich nicht ganz sicher sind und das Gefühl haben, dass er Helm etwas zu groß ist, testen Sie ganz einfach den Gleichen Helm in einer Nummer kleiner. Sollte dieser dann unangenehm drücken, wissen Sie, dass der vorherige Helm die kleinste mögliche Größe hatte. Dier Test ist nicht nur bei Fachhändlern möglich sondern auch bei Bestellungen im Internet. Sie haben bei Käufen auf Internetseiten immer ein 14-Tägiges Rückgaberecht. Nutzen Sie dies!
  • Ein Klapphelm muss passen. Das ist das wichtigste. Die gesamte Polsterung im oberen Teil des Helms sollte komplett auf Ihrem Kopf aufliegen. Der Kinnriemen sollte im geschlossenen Zustand nicht am Unterkieferknochen drücken oder sich unangenehm anfühlen. Wenn Sie diese Punkte beachten, sollte sich der Helm auch mit etwas größerem Kraftaufwand nicht von Ihrem Kopf ziehen lassen.
  • Sie wollen sicherlich auch bei einem geschlossenen Klapphelm genug Luft zum Atmen haben. Deswegen sollten Sie bei Ihrem Helm unbedingt darauf achten, dass die Luftzirkulation in dem Klapphelm stimmt. Diesen wichtigen Punkt können Sie eigentlich nur bei einer Probefahrt mit dem gewählten Motorradhelm richtig überprüfen.
  • Sie sollten sich nur für einen Klapphelm entscheiden, bei dem das Innenfutter herausnehmbar ist. Ansonsten werden Sie große Schwierigkeiten beim Reinigen haben und Ihr Klapphelm kann durch längeres tragen seine Form verändern. Eine solche Veränderung kann eigentlich nur durch eine Reinigung oder einem neuen Futter wiederhergestellt werden.
Was tun im Notfall?

Es gibt leider nicht umsonst eine Motorradhelm Plicht in Deutschland und der EU, denn es kann immer was Passieren und wenn, dann ist jeder um seinen Helm froh. Helme sind Segen und Fluch zugleich beim Sturz schützt er noch Ihren Kopf. Doch ist dieser erst mal überstanden bringt ein Helm oftmals viele Schwierigkeiten für die Helfer mit sich. Nicht ohne Grund wird in jeder Ersthelfer Ausbildung gelernt, wie ein Motorradhelm nach einem Unfall sicher und ordnungsgemäß abgenommen wird. Denn das ist gar nicht mal so leicht! Vor allem bei Nacken- oder Rückenverletzungen kann das Abnehmen eines Helms weitere Beschwerden hervorrufen. Nichts desto trotz ist es nach einem Unfall notwendig den Helm abzunehmen um weitere Behandlungsschritte einleiten zu können. Also was tun? Wenn das Opfer sich noch äußern kann, noch atmet und schmerzen im Nacken hat – Finger weg vom Helm! Wie Sie sehen können ist dies eine ganz heikle Angelegenheit. Ein Klapphelm hingegen schafft Abhilfe, denn die Kinnlade lässt sich beim Bergen einfach nach oben klappen und dadurch kann der Klapphelm ohne weitere Probleme abgenommen werden. Für alle Ersthelfer ist ein solcher Klapphelm ein Segen und auch für Sie als Träger sind die Gefahren beim Abnehmen des Klapphelm deutlich geringer.

Fazit
Ein Klapphelm ist doch eine wunderbare Lösung für unentschlossene Helm Käufer. Er bietet eine umfangreiche Einsatzmöglichkeit. Deshalb ist es auch kein Wunder, weshalb Tourenfahrer auf einen Klapphelm schwören. Vor allem bei längeren Fahrten im Sommer kann die Klappfunktion genutzt werden, um das eine oder andere Mal Ihr Gesicht der kühlen Fahrtluft auszusetzen. Bedenken wegen der Sicherheit konnten von Experten und Fahrern komplett verneint werden.

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Somit ist der Klapphelm eine tolle Erfindung und Sie haben jetzt genug Informationen, um eine Kaufentscheidung treffen zu können. Zumindest für die Helmart. Aber wie schon angesprochen sollten Sie sich bei der endgültigen Auswahl alle Zeit der Welt lassen und selber Vergleichen, Abwägen und Aussortieren. Am Ende sollten Sie mit einem Klapphelm auf Ihr Motorrad steigen können, mit welchem Sie voll und ganz zufrieden sind. Auch in unserem großen Motorradhelm Vergleich ist ein Klapphelm vertreten. Schauen Sie sich einfach mal um.