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Jethelm

Sie ziehen die Anschaffung eines neuen Motorradhelmes in Erwägung, wissen aber nicht, welches Modell genau Sie brauchen? Vielleicht brauchen Sie einen Jethelm, vielleicht aber auch einen Integral-, Klapp- oder Crosshelm, doch wie fällt man die richtige Entscheidung? Sie haben schon einige Internetseiten durchforstet, sind jetzt aber eher noch unsicherer, weil das Angebot so breit gefächert ist?

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Das alles ist überhaupt kein Problem! Auf dieser Seite haben wir für sie alle Pro- und Kontraargumente hinsichtlich der Anschaffung von einem Jethelm abgewogen und präsentieren Ihnen hilfreiche Tipps, die Sie von Ihrer Unentschlossenheit befreien werden. Nicht immer möchte man mit einem verschlossenen Käfig auf dem Kopf herumfahren. An besonders warmen Tagen wird es in einem Integral- oder Klapphelm sehr stickig und man meint, es wäre besser gewesen, wenn man sein Motorrad oder Moped zuhause gelassen hätte. Doch das muss nicht sein! Ein Jethelm ist ein guter Kompromiss in dieser und einigen anderen Situationen.

Frische und Schutz in einer Schale – ihre Mischung ergibt einen Jethelm

Einen Jethelm bezeichnet man auch im Sprachgebrauch als Halbschalenhelm oder 3/4-Helm. Diese Namen hat er seiner Konstruktion zu verdanken, denn er verfügt weder über eine Kinnlade noch den vorderen Schutzteil wie beispielsweise Integral- oder Klapphelme. Multifunktionshelme können oftmals durch die Abnahme der Kinnlade
jethelm als ein Jethelm genutzt werden.

Den Jethelm gibt es in den unterschiedlichsten Variationen – manche haben ein verbautes Visier, manche verfügen über gar kein Visier und können mit einer separaten Brille getragen werden. Die Seiten können ebenso unterschiedlich konstruiert sein und entweder kürzer oder tiefer gezogen sein. Dies alles hat natürlich Einfluss auf die Sicherheit, die der Jethelm aufbringen kann, zumal er entschieden weniger Schutz bietet als ein Integral- oder Klapphelm. An warmen Tagen oder in dauerhaft heißen Regionen ist der Jethelm aber definitiv ein Freund des Motorradfahrers, da man nicht in ein hermetisches Aquarium eingekerkert durch die Hitze fahren muss.

Anzumerken ist, dass der Jethelm sich eher für klassische Motorradmodelle eignet, für größere Maschinen mit vielen PS oder auch sportliche Zwecke ist dieser ausdrücklich nicht geeignet und auch gesetzlich nicht erlaubt! Falls Sie aber ein Moped, eine Mofa oder eine Vespa fahren und dies eher bei geringen bis mittleren Geschwindigkeiten, können Sie die Anschaffung von einem Jethelm durchaus in Betracht ziehen.

Hinweis: Ein Helm sollte zumindest Stirn, Nacken und Ohren schützen. Ein Jethelm sollte also auf jeden Fall diese Voraussetzungen erfüllen!

Man sollte auf das Äußere achten – Außenmaterial von einem Jethelm 

Die meisten Motorradhelme heutzutage können der Beschaffung des Außenmaterials nach in zwei Gruppen unterteilt werden – die Thermoplaste und Duroplaste. Duroplaste sind schwer verformbar und daher eine lange Zeit teurer als Thermoplaste, wurden aber eingesetzt, da sie stabiler waren. Momentan sind aber die Thermoplaste – vor allem ABS und Polycarbonat – den Duroplasten zwei Nasenlängen voraus. Sie lassen sich gut verformen, kosten weniger und sind dank der modernen Technologien viel stabiler als früher. Auch die meisten Jethelme werden aus Polycarbonat angefertigt. Zwar hat Polycarbonat den Nachteil, dass er UV-Strahlen empfindlich ist und durch dauerhafte Sonneneinstrahlung spröde wird und ausgetauscht werden muss, jedoch werden die Helme aktuell mit einer Klarlackschicht versehen, die dieses Problem aus der Welt schafft.

Man sollte jedoch nicht dem Irrtum verfallen, dass in erster Linie das Äußere der Außenschale für den Schutz verantwortlich ist. Moderne Motorradhelme und auch Jethelme sind meistens mit einer Styroporschaumschicht in der Schale ausgefüllt, die für die Übernahme der Energie beim Aufprall zuständig ist. Diese physikalische List ermöglicht, dass Jethelme mit dem geringen Gewicht auch ihre Eleganz bewahren können.

Hinweis: Nach einem möglichen Unfall sollten die den Jethelm nicht weiterbenutzen oder dem Hersteller zu einer Überprüfung schicken! Wenn die innere Styroporschicht beschädigt ist, darf der Helm nicht weiterverwendet werden!

Es kommt aber auch auf die inneren Werte an – Die Innenpolsterung von einem Jethelm 

Die Relevanz der Innenpolsterung darf bei der Kaufentscheidung auf keinen Fall unterschätzt werden, denn wer regelmäßig mit dem Motorrad unterwegs ist und den Helm über einen langen Zeitraum anbehält weiß, dass dieser auch komfortabel sein sollte. Bei der Polsterung muss man beachten, ob:

  • sie sich an die individuelle Kopfform anpassen kann
  • ob sie herausnehm- und waschbar ist

Meistens passt sich die Innenpolsterung von einem Jethelm an die individuelle Kopfform an. Sie fragen sich nun bestimmt, wie man es herausfindet – ganz einfach! Ziehen Sie den Jethelm an und behalten ihn einige Minuten lang auf dem Kopf. Wenn er an einigen Stellen zu sehr drückt oder im Gegenteil nicht eng genug anliegt, dann ist die Innenpolsterung nicht optimal an Ihre Kopfform angepasst.

Die Hygiene ist ebenso von großer Wichtigkeit, denn wer Pilz- und Bakterienwachstum zulässt, ist selber schuld! Achten Sie beim Kauf darauf, dass man die Polsterung zum Säubern herausnehmen kann, denn dies ist die einfachste Möglichkeit, immer frisch im Helm zu bleiben. Falls Sie sich für ein Modell entschieden haben, dessen Polsterung sich nicht herausnehmen lässt, können Sie auch zum Desinfektionsspray oder milden Textilreiniger greifen. Einsprühen, einwirken lassen, wegwischen – fertig!

Hinweis: Die Reinigung verlangt einige Trocknungszeit! Beachten Sie also, dass Ihr Helm währenddessen nicht einsatzbereit ist. Nutzen Sie den Jethelm auf keinen Fall ohne Polsterung.

Klare Sicht ist halbe Miete – Jethelm mit strahlenden Aussichten

Das Visier ist gerade beim Jethelm eine Frage des Modells. An- und abbaubare Visiere, Brillen für Motorradfahrer oder auch einfach ohne Visier. Wofür man sich in diesem Falle zu entscheiden hat, kommt auf Ihre individuelle Bedürfnisse an. Grundsätzlich ist das Visier beim Motorradhelm dazu da, die Augen des Motorradfahrers gegen Gegenwind und Sonneneinstrahlung zu schützen. Ein erfahrener Motorradfahrer wird bestätigen können, wie unangenehm gereizte und tränende Augen während der Fahrt sind und vor allem wie gefährlich es deswegen werden kann! Ob man ein Visier braucht kommt nicht zuletzt auf die Geschwindigkeit an, mit der man fährt.

Da ein Jethelm für Fahrer geeignet ist, die es eher ruhig angehen lassen oder angehen lassen sollten, ist heftiger Gegenwind ein geringes Problem bei normalen Witterungsbedingungen. Die Blendung durch Sonne ist aber eine andere Angelegenheit, denn davor ist man auch bei geringen Geschwindigkeiten nicht sicher. Es lohnt sich also auf jeden Fall einen Jethelm mit einem Visier anzuschaffen. Viele Jethelme verfügen über Visiere mit integrierter Sonnenblendefunktion, was natürlich grundsätzlich von Vorteil ist.

Zudem sollte man darauf achten, dass das Visier kratzfest und klar ist. Es manchmal besser, ohne Visier zu fahren als mit einem zerkratzten, denn Streulicht kann zu durchaus schlimmeren Sehbehinderungen führen. Achten Sie ebenso darauf, das Visier regelmäßig zu reinigen, damit die Aussichten auch wirklich strahlend bleiben!

Tipp: Das Visier verträgt keine Pollitur oder starke, chemische Reinigungsmittel. Falls Sie das Visier reinigen müssen, halten Sie es eine Zeit lang ins Wasser oder weichen hartnäckige Verschmutzungen mit einem nassen Papiertuch auf.

Gut verschlossen und entschlossen – Verschluss von einem Jethelm

Meistens ist ein Jethelm mit einem klassischen und praktischen Klickverschluss ausgestattet, der sich schnell und einfach bedienen lässt. Wenn man diesen richtig strafft, sollte der Jethelm gut anliegen und ausreichend auf dem Kopf befestigt sein. Einen Nachteil haben Klickverschlüsse aber: die Riemen lockern sich bei der Nutzung und sollten regelmäßig auf Straffheit überprüft werden. Checken Sie die Riemen am besten vor jeder Fahrt und übersehen Sie das lockere Anliegen des Jethelmes nicht, denn das kann gefährlich werden. Schlecht verschlossen bietet ein Helm keinen ausreichenden Schutz bzw. kann der Schutz dadurch zumindest verringert werden.

Retro ist zurück – Jethelm erstrahlt wieder im alten Glanz

Wer sagt, dass ein Jethelm in Omas alten Kleiderschrank gehört? Gerade heutzutage ist der Jethelm ein wahrer Hingucker mit seinem Flair aus den alten Zeiten. Vor allem erfüllen die modernen Jethelme viel höhere Qualitätsstandards als die Jethelme früher, sodass sie mit dem Zeitgeist Hand in Hand gehen, aber auch ihre Ausstrahlung nicht aufgeben müssen. Falls Sie ein Moped, eine Mofa oder eine Vespa fahren, wird ein Jethelm vor allem dann sehr authentisch wirken und die Aufmerksamkeit aller modebewussten Passanten und Fahrer auf sich lenken! Ein Jethelm verhilft zur Identifikation mit dem damaligen Zeitgeist und macht Sie zu einem individuellen und kreativen Einzelexemplar im Straßenverkehr!

Tipp: Kombiniert mit dem Retro-Look wie zum Beispiel klassischen Hemden im  80er Stil oder auch bei Frauen, die gerne mal aufs Gaspedal drücken, wirkt der Jethelm unglaublich elegant und zeugt vom feinen Modegeschmack!

Fazit:

Fassen wir also nun zusammen, wozu ein Jethelm gut ist und ob er genau das ist, wonach Sie suchen. Vor allem für Fahrer kleinerer Fahrzeuge ist dieser letzendlich geeignet, denn für größere Maschinen bietet er auch bei höhsten Qualitätsstandards keinen ausreichenden Schutz. Die an- und abbaubare Kinnlade mag ihn stabiler erscheinen lassen, jedoch wird sie von den meisten Motorradfahrern bei großen Unfällen  eher als Alibischutz bewertet. Vorteilhaft sind die flexiblen Einsatzmöglichkeiten des Visiers, denn man kann witterungs- und modellbedingt selber entscheiden, ob man eins braucht oder nicht. Grundsätzlich ist die Nutzung eines Visiers dringend zu empfehlen, aber auch das bietet ein Jetthelm mit einem an- und abbaubaren Visier eine hervorragende Alternative.

Der wesentliche Vorteil von einem Jethelm ist, dass er nicht sperrig und sehr praktisch ist. Er lässt sich einfach verstauen und ist beispielsweise an warmen Tagen ein echter Segen. Es ist durchaus empfehlenswert, mehrere Helme zu besitzen oder auch einen Multifunktionshlem. Dies aber auch eher, wenn man wirklich viel mit dem Motorrad unterwegs ist.

Falls Sie also ein Gelegenheitsfahrer sind oder nach einem Basic-Schutz suchen, ist ein Jethelm für Sie optimal. Für höhere Geschwindigkeiten oder regelmäßige, lange Fahrten aus Sicherheitsgründen eher nicht zu empfehlen.

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